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22.04.2010 | Internationale Projekte zu NORM/TENORM abgeschlossen

In den vergangenen Jahren bearbeitete FUGRO-HGN gemeinsam mit der Wisutec Chemnitz, IAF Radioökologie Dresden und dem Bundesamt für Strahlenschutz Berlin verschiedene internationale Projekte zum Themenfeld natürlicher Strahlenquellen (NORM/TENORM). Im Rahmen dieser Projekte wurden das Vorkommen von erhöhter natürlicher Radioaktivität in den Ländern Rumänien, Bulgarien und Norwegen sowie im Westbalkanraum (Serbien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Albanien und dem Kososvo) untersucht. Ausgehend von diesen Arbeiten wurden Regelungsentwürfe zur Ergänzung nationaler Strahlenschutzvorschriften in Rumänien und Bulgarien erarbeitet. Darüber hinaus wurden nationale Behörden durch Weiterbildung im Bereich des Strahlenschutzes bei natürlichen Strahlenquellen unterstützt.

Das mit diesen Arbeiten erworbene Know-How ist eine wichtige Grundlage, um auch weiterhin die Kunden von FUGRO-HGN mit Kompetenz beraten zu können.

Weitere Informationen zu den Projekten senden wir Ihnen gerne zu.

Kontakt: t.kloss@fugro-hgn.de


21.04.2010 | FUGRO-HGN präsentiert neue Ergebnisse auf internationaler Konferenz in Marokko

Vom 22.-26.03.2010 fand in Marrakesch (Marokko) die sechste internationale Konferenz über natürlich vorkommende radioaktive Stoffe in der Industrie (NORM VI) statt. FUGRO-HGN war mit drei Beiträgen auf dieser Tagung vertreten.

In einem ersten Beitrag wurde die im Rahmen verschiedener internationaler Projekte entwickelte Methodik zur Identifizierung von Unternehmen, in denen mit dem Auftreten von NORM/TENORM gerechnet werden muss, am Beispiel Bulgariens vorgestellt. Mit dieser Methodik wurden umfangreiche Erfahrungen aus der Beratung deutscher Unternehmen und Ansätze, die in Forschungsvorhaben für das Bundesamt für Strahlenschutz entwickelt wurden zu einem praktisch nutzbaren Konzept weiter entwickelt.

Ein zweiter Beitrag stellt Ergebnisse vor, die in Zusammenarbeit mit dem Norwegischen Unternehmen Norse Decom erarbeitet wurden. Hier geht es um radioaktive Rückstände aus der norwegischen Erdöl- und Erdgasgewinnung, die Art dieser Abfälle und deren unterschiedliche Wege zur Entsorgung. Mit dieser Arbeit wurden Grundlagen für die Weiterentwicklung des norwegischen Regelwerkes zum Strahlenschutz erarbeitet.

In einem Posterbeitrag wurde ein Model präsentiert, das die Anreicherung von Radionukliden bei technischen Prozessen auf vier Grundparameter zurückführt. Damit wird es möglich, bisher nicht untersuchte Prozesse bereits im Vorfeld in Hinblick auf mögliche radioaktive Materialien zu prüfen. Das eröffnet neue Wege, um das Anfallen von NORM-Stoffen zu vermeiden oder um unvermeidbare NORM-Stoffe zielgerichtet zu erfassen und zu kontrollieren.

Mit diesen Beiträgen demonstriert FUGRO-HGN seine Kompetenz im Arbeitsgebiet Umweltradioaktivität und Strahlenschutz. Sonderdrucke der Beiträge können Sie bei uns abfordern.

Kontakt: r.gellermann@fugro-hgn.de


22.03.2010 | EU HWRMPL Brandenburg Schwarze Elster

Seit Oktober 2009 ist FUGRO-HGN für das Landesumweltamt Brandenburg, Regionalstelle Süd in Cottbus, als Projektmanager für die Umsetzung der EU Hochwasserrisikomanagementplanung an der Schwarzen Elster tätig. Zielstellung des Gesamtvorhabens ist die Ausweisung von Hochwassergefahren, die Ableitung von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und die Prüfung der Umsetzbarkeit derartiger Maßnahmen im Rahmen einer SUP. Die bis 2012 geplante Umsetzung wird seitens des Vorhabensträgers mit einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgen. Dabei werden auch Abstimmungen mit den Oberliegern - Freistaat Sachsen sowie den Unterliegern - Land Sachsen Anhalt vorgenommen.


22.03.2010 | GEK Brandenburg

Anfang März 2010 erhielt FUGRO-HGN den Auftrag zur Umsetzung eines Gewässerentwicklungskonzeptes (GEK) in Brandenburg durch das Landesumweltamt (LUA) Potsdam. Das Einzugsgebiet der Kleinen Elster im Zufluss zur Schwarzen Elster wird bereits seit 1999 im Rahmen der Niederschlags- Abfluss - Modellierung für den Braunkohlensanierungsträger LMBV detailliert wasserwirtschaftlich untersucht. FUGRO-HGN setzt damit die gesammelten umfangreichen Erfahrungen bei der Gewässerstrukturgütekartierung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, bei der Maßnahmenpriorisierung in Sachsen-Anhalt sowie der Bewertung von Gewässerlängsstrukturen in Sachsen in einem weiteren Bundesland um.


22.03.2010 | Altlasten mit radioaktiven Kontaminationen in Hannover

Seit Sommer 2008 ist bekannt, dass im Stadtgebiet Hannover Altlasten existieren, die durch radioaktive Kontaminationen gekennzeichnet sind. Für solche Altlasten gibt es in Deutschland derzeit keine verbindliche Rechtsgrundlage, auf der eine strahlenschutzfachliche Beurteilung der Gefahrensituation vorgenommen werden kann. Daher mussten die Grundsätze und Prinzipien des BBodSchG bzw. der BBodSchV für die Bewertung der vorgefundenen Situation genutzt werden. Die dazu von FHGN genutzte Methodik und damit abgeleitete Prüfwerte für radioaktive Bodenkontaminationen wurden jetzt in der Zeitschrift Umweltwissenschaften und Schadstoffforschung publiziert.

Der Artikel ist auf: www.springerlink.com abrufbar. Auf Wunsch können wir Ihnen auch Sonderdrucke zur Verfügung stellen.

Kontakt: a.mueller@fugro-hgn.de


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